„Leben ist Bewegung“
Andrew Taylor Still
Der Begriff „Osteopathie“ setzt sich aus den Begriffen ostéon (Knochen) und páthos (Leiden) zusammen. Der Mediziner Andrew Taylor Still gilt als Begründer der Osteopathie. Er erkannte als erster die Bedeutung somatischer Dysfunktionen und der vegetativen Vernetzung.
Daraufhin entwickelte er (Andrew Tayler Still) ein alternatives Behandlungskonzept.
Alle Funktionen des Körpers hängen von der Versorgung und Entsorgung durch das Gefäß- und Nervensystem ab. Blockaden, Verspannungen oder Verkalkungen können die Versorgung stören und dadurch Beschwerden hervorrufen.
Ein Osteopath erkennt Störungen durch die Untersuchung der Grundspannung im Bewegungsapparat, zu dem Knochen, Gelenke, Bänder, Sehnen, Muskeln und Faszien zählen. Durch gezielte Behandlungstechniken werden Blockaden gelöst und die Selbstheilungskräfte aktiviert.
Die Pferde-Osteopathie ist besonders bei Problemen des Bewegungsapparates effektiv, wird aber auch bei chronischen Krankheiten und zur Vorbeugung eingesetzt. Im Folgenden finden Sie mögliche Indikationen für eine osteopathische Behandlung:
Eine Erstbehandlung dauert i.d.R. 1- 1,5 Stunden und beinhaltet:
Wenn Sie eine Lahmheit feststellen, ist es wichtig, dies erst tierärztlich abklären zu lassen. Die Gründe für eine Lahmheit können sehr vielfältig sein. So können nicht nur Gelenkblockaden, sondern auch entzündliche Prozesse in Gelenken und umliegendem Gewebe eine Lahmheit hervorrufen. Auch Erkrankungen des Sehnen- und Bandapparates können zu Störungen des Bewegungsablaufes führen.
Es ist zu empfehlen, das Pferd 2h vor der Behandlung nicht zu bewegen um ein möglichst genaues Bild des Zustands zu gewinnen.
Das Pferd darf sich nach der Behandlung frei bewegen. Es sollte jedoch 1-2 Tage weder geritten noch longiert werden, um sich erholen zu können.
Die Akupunktur nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine effektive Methode, um osteopathische Behandlungen zu unterstützen. Laut TCM fließen Energiebahnen, sogenannte Meridiane, durch den Körper, die teilweise entlang von Muskelketten, Fasziensträngen, Nervenbahnen, Blutgefäßen und Lymphbahnen verlaufen. Diese Meridiane formen einen zusammenhängenden Energiekreislauf.
Durch das gezielte Setzen von feinen Nadeln an spezifischen Punkten entlang dieser Meridiane wird eine Stimulation erreicht, die die natürlichen Selbstheilungskräfte des Pferdes aktiviert und unterstützt.
Dry Needling ist eine fortschrittliche Therapieform, spezialisiert auf die Behandlung myofaszialer Triggerpunkte und bietet eine wertvolle Unterstützung zur osteopathischen Behandlung. Triggerpunkte, die durch Muskel- und Faszienverhärtungen entstehen, sind oft druckempfindlich und verursachen erhebliche Schmerzen.
Bei dieser Methode wird eine dünne Akupunkturnadel gezielt in den schmerzhaften Triggerpunkt eingeführt. Dieser gezielte Einstich bewirkt eine unmittelbare Veränderung in der Gewebestruktur, fördert die Durchblutung und hilft, den Muskeltonus zu normalisieren. Das Resultat ist eine schnelle und spürbare Entspannung des betroffenen Bereichs und die Auflösung der Triggerpunkte.
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